Mündliche Sprachkompetenzen von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Ziel des Projektes ist eine detaillierte, empirisch basierte Beschreibung der mündlichen Sprachkompetenzen von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund und ihrer Entwicklung in verschiedenen Jahrgangsstufen. Es knüpft an die Arbeit im DFG-Projekt (FöDaZ) an, wertet dort gewonnene Daten weiter aus und erhebt ergänzende Daten. Als longitudinal konzi­pierte Untersuchung sollen dabei individuelle Erwerbsprofile für diesen Zeitraum nach­vollziehbar und allgemeine Erwerbsfolgen deutlich werden. Das Projekt konzentriert sich auf die Diskurstypen "erzählen" und "Beschreiben" sowie ergänzend auf pragmatische und grammatische Kompetenzen in anderen Bereichen. Ein wesentlicher Aspekt ist die Erzeugung von Kohärenz, womit Personenreferenz, verschiedenen Verweisformen und syntaktische Komplexität eingeschlossen sind. Aspekte des Lexikerwerbs - wie insbesondere Verbalkomplexe, die mit dem Ausbau syntaktischer Komplexität korrespondieren - werden ebenfalls untersucht.